Sträucher

Irgendwann bin ich mal mit einem Gärtner durch unseren Garten gelaufen, und der meinte: „Warum habt ihr Hobbygärtner eigentlich immer so viele Stauden? Die machen doch so viel Arbeit. Du brauchst Sträucher. Unter denen wächst kaum Unkraut – und es fällt nicht so auf.“
Daraufhin habe ich mich mit dem Thema Sträucher befasst. Da muss man etwas genauer hinsehen als bei Stauden. Ein falsch gesetzter Strauch, der sich viel zu groß für den ihm zugedachten Standort entwickelt, ist meist schwieriger umzusetzen als eine Staude. Wichtig ist die zu erwartende Endgröße, die in den meisten Fällen (wenn der Strauch erschwinglich ist und wenn er nicht „gebraucht“ gekauft wurde) deutlich! größer ist als die drei trockenen Stängel im Topf. Es lohnt sich, das Sortenetikett zu studieren, ggf. einen Zollstock zum Einkaufen mitzunehmen – und vielleicht sogar mit ein paar Handyfotos von Etiketten (Vorder- und Rückseite) der ausgewählten erst mal wieder nach Hause zu fahren und sich dort den Platz im Garten noch einmal genau anzusehen, wieder mit dem Zollstock „bewaffnet“.
Bei uns ist das an den meisten Stellen sehr gut gelaufen. Ausnahme bildet v. a. ein Sanddorn, dem ich nicht zugetraut hatte, sich bei uns so wohl zu fühlen. Ich dachte, der findet das nicht so toll und bleibt klein. Tja, der muss leider raus.
Und der Sanddorn erinnert mich auch gleich an die Warnung vor Sträuchern, die sich durch Wurzelausläufer ausbreiten.

Während die Sträucher noch klein sind, gibt es noch relativ große Lücken zwischen ihnen. Man kann das alles mit Holzhäcksel abdecken (s. „Mulch in Zierbeeten„), aber das sieht ziemlich tot aus. Da empfiehlt es sich, mit einjährigen Blumen oder mit Stauden (dann doch) für einige Zeit aufzufüllen.

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