Das ist jetzt nicht so absolut zu sehen – wir kompostieren schon auch ziemlich viel. Aber viele Pflanzenreste, auch Häckselgut verschiedener Art, alles was relativ klein ist, nicht keimt oder ausschlägt und auch nicht unappetitlich aussieht, kann sehr gut als Abdeckung für leere Beetflächen genutzt werden. Das kompostiert sich dann sozusagen selbst direkt auf dem Beet und muss nicht weggetragen und in Form von Erde wieder hingetragen werden.
Mit folgenden unschätzbaren Vorteilen für den Garten: Die Verarbeitung der Pflanzenreste belebt das Bodenleben im Beet ganz außerordentlich! Das hält den Boden gesund und locker durch die Bewegeungen der beteiligten Tierchen. Außerdem wird durch die dichte Decke die Verdunstung verhindert, das spart Wasser, und nicht zuletzt das Unkraut unterdrückt, weil es keine Luft und kein Licht zum Gedeihen hat. Und die Oberfläche wird nicht durch Wettereinflüsse verdichtet. Wenn man neue Gemüsesetzlinge einpflanzt, schiebt man den Mulch einfach ein bisschen zur Seite.
Viele Vorteile, die einen überzeugen. Sieht aber natürlich (! 🙃 ) nicht so ordentlich und wie „gestaubsaugt“ aus wie vielleicht beim Nachbarn. Es muss aber auch nicht „müllig“ aussehen, das muss man nur ordentlich machen 😉.