In meinem Garten arbeite ich schon seit längerem mit EM (Effektiven Mikroorganismen). Leider nicht so stringent, wie ich das gerne würde. Wie so vieles derzeit im Garten – das Thema hatten wir ja schon.
Als ich neulich mit Volker Brakhan einen Kaffee getrunken habe, hat er mit von seinen Photosynthesebakterien erzählt.
Photosynthesebakterien sind mit der wertvollste Anteil in den EM. Natürlich ist klar, dass die Wirkung von EM nur im Zusammenspiel ihrer drei Bestandteile Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und Hefen zum Tragen kommt. Wenn man aber weiß, wie wertvoll die Arbeit von Photosynthesebakterien ist, dann hätte man gerne mehr davon. Und wenn man außerdem weiß, dass bei der Vermehrung von EM ausgerechnet diese Photosynthesebakterien nur einen kleinen Anteil haben (können), dann möchte man erst recht Abhilfe schaffen.
Also hat Volker an einem Verfahren weiterexperimentiert und seine eigenen Photosynthesebakterien produziert. Die hat er in seinem Garten schon ausprobiert – in dem er auch regelmäßig mit EM arbeitet. Mit beeindruckendem Erfolg bezüglich der Revitalisierung einiger Obstbäume.
Volker benutzt die Photosynthesebakterien als Kompostbeschleuniger, um kranke Pflanzen zu behandeln, mickernde Obstbäume wieder in Schwung zu bringen (s.u.), für die Anzucht von Stecklingen, bei der Aussaat und zum Klären von Teichwasser.
Und das ist mein Experiment:
Ich habe in meinem garten drei Obstbäume: einen Apfelbaum und zwei Birnbäume, die ich vor ein paar Jahren gepflanzt habe (leider weiß ich nicht mehr genau wann), und die einfach weder gedeihen noch wachsen wollen. Es ist jedes Jahr das Gleiche: Sie blühen schön und bekommen Blätter, sehen gut aus. Im Sommer dann sehen sie aus, als sei schon Frühherbst. Ein Fruchtansatz war entweder nie vorhanden, oder hat sich nicht recht entwickelt und wurde dann abgestoßen. Von dem einen Birnbaum habe ich mal eine Birne gegessen – die war superlecker, mehr davon! Auf diese Weise wachsen die Bäume auch nicht wirklich und sind gefühlt noch genauso groß wie am Anfang. Da muss man doch etwas bei machen können …
Volker hat mir eine Flasche mit PS(N)B gegeben, und ich habe die drei Bäume schon mal damit gedopt – also mit entsprechend versetztem Wasser begossen. Gleichzeitig habe ich sie in diesem Zustand, also der Ausgangslage, fotografiert.
UNSERE DREI KANDIDATEN
Ja, ich weiß, die Bilder wurden im September aufgenommen, aber ganz ehrlich: die Bäume sahen den ganzen Sommer über so aus, leider. (S.o.)
Ab dem Frühjahr werde ich die drei besonders im Auge behalten und jede Veränderung fotografisch festhalten und hier im Blog dokumentieren.
Wenn Du Dich auch für die Anwendung von Photosynthesebakterien in Deinem Garten interessierst, dann schreibe eine Mail an Volker, der die PSB produziert, oder mich (ich leite diese dann an Volker weiter).
(Momentan noch zum Selbstkostenpreis, also nicht-kommerziell.)


