Mein schöner dänischer Kübel
In einem schönen Gartenblog (Link: https://langhirts-gartenblog.de/2015/11/funkien-als-kuebelpflanzen/ gehört einer Gärtnerei, ist auch auf Pinterest zu finden) habe ich eine Anregung gefunden, die mich in meiner Entscheidung bestärkte, Funkien (Hosta) in Kübeln zu ziehen. Im Garten haben wir schon ein halbschattiges Beet unter unserer Blutpflaume (Prunus cerasifera nigra), in dem verschiedene Funkien stehen und dazu Christrosen (Helleborus niger) und Lenzrosen (H. orientalis).
Mehr aus Versehen habe ich mal eine Hosta „Mouse Ears“ dazwischen gepflanzt, ohne daran zu denken, dass die Sortenbezeichnung vielleicht mit Bedacht gewählt wurde. Die Pflanze ist sehr hübsch, bleibt aber klein und kann sich demzufolge im Beet nicht durchsetzen. Damit sie nicht untergeht, hat sie einen Kübel bekommen, den ich in einem Blumen- und Pflanzenhandel in Nordby auf der Insel Fanø gefunden habe. Anstelle der kleinen Hosta „Mouse Ears“ steht in dem Beet jetzt eine „Sum and Substance“ (siehe Bild oben, große hellgrüne Blätter weiter hinten).
Die wird sehr groß und soll ihre Ecke richtig gut ausfüllen.
Und das kam so:
Im März waren wir wieder auf Fanø in unserem (derzeit) Lieblings-Ferienhaus. Dort habe im im Blumenladen in Nordby eine große Funkie (Hosta „Sum and Substance“) und einen wunderschönen Blumenkübel gekauft.
Die Pflanze habe ich bei der selben Gelegenheit im selben Geschäft auf Fanø gewissermaßen als „Katze im Sack“ gekauft. Das heißt, es war ein Topf mit einem entsprechenden Schild und mitten im Moos auf der Oberfläche ließ sich eine Spitze erahnen. Dieses Schnäppchen habe ich erst einmal zuhause gepflegt – und war stolz und glücklich, als sich im Frühling tatsächlich ein großes Blatt entrollte! Und gleich danach ein zweites. Dann habe ich sie mit allen guten Wünschen versehen ins Beet gesetzt, vor Schnecken geschützt und gut gewässert. Und in dem schönen Geschäft auf Fanø hätte ich ganz viele von deren Blumenkübeln kaufen können, aber das Gepäck musste ja auch wieder mit nach Hause. Also diesen einen.
Und für diesen einen hatte ich zusammen mit der neuen Funkie auch schon einen Plan: Im Beet unter unserer Blutpflaume hatte ich eine Reihe unterschiedlicher Funkien gepflanzt. Unter anderem eine mit sehr hübschen graugrünen Blättern namens „Mouse ears“. Dass der Name nicht nur niedlich ist, sondern auch darauf hindeutet, dass die Blätter und damit die ganze Pflanze ziemlich klein bleiben, hatte ich, wie gesagt, ausnahmsweise mal nicht bedacht. Die Pflanze geht an der Stelle einfach unter. Also sollte sie raus und in den neuen Kübel, der so bemessen ist, dass ihre Blätter eben über den Rand stehen (werden) – und an ihre Stelle dann die neue, große Funkie kommen.
Und so hübsch sieht das jetzt aus: die beiden Funkien an ihren neuen Standorten.

Die große Funkie hat sich sich schon gut entwickelt – ihre Blätter sind groß wie Frühstücksteller, sehr schön! Sie soll den Raum in der Ecke einmal gut ausfüllen.

Ist das nicht wunderschön? Die kleine Funkie passt supergut in den Kübel. Die Farben von Laub und Topf passen einfach sehr gut zusammen!
Zugegeben, der Kübel ist sehr hoch (Funkien zählen meines Wissens nach nicht zu den Tiefwurzlern), deshalb sind unten auch viele Steine drin 🙂
Und die Erde ist im Lauf des Jahres zusammengesackt, die sollte ich im Frühjahr auf jeden Fall auffüllen, damit die Pflanze ihre Blätter schön über den Rand legen kann.