Ich muss einmal von einer kuriosen Beet-Installation erzählen, die durch ein Provisorium entstanden ist.
Im Frühjahr wollten wir das sog. Gästehaus in unserem Garten streichen. Davor ist ein schönes Beet mit Herbstanemonen, einer Funkie und einer Kletterrose, die sehr hübsch rot blüht. Sie war schon da, als wir den Garten übernahmen.
Da wir die aus sentimentalen Gründen – und weil man ja immer denkt, so etwas dauert nicht so lange – nicht runterschneiden wollten, haben wir ihre Triebe zusammen mit ihrem Rankgitter sehr vorsichtig von der Wand abgerückt und etwa in der Beetmitte fixiert.

Dahinter haben wir Laufbretter auf Ziegelsteine aufgelegt, damit wir die noch sehr niedrigen Triebe der anderen Pflanzen nicht zertreten.
Dann haben wir die Wand schön weiß gestrichen. Zum Glück hat man um die Jahreszeit noch genug an, sodass die Begegnung mit der Rose nicht allzu unangenehm wird.
Blieben noch die Fensterrahmen zu streichen. Dafür benötigten wir erst einmal Farbe. Und wie es manchmal so geht – es kam etwas dazwischen, das uns über lange Zeit vom Garten fernhielt.
Und so entstand die „Raumteiler“-Rose. Sie scheint sich ganz wohl zu fühlen. Vielleicht bleibt sie einfach da und bekommt ein schöneres Rankgerüst dazu!

Um einen superguten Bauchredner zu zitieren:
Ich finds lustig. 😃