Die große Pflanzenzählung

Nun also ….

Während ich so überlegte, unseren Garten teilweise umzugestalten, kam die Frage auf, welche Pflanzen eigentlich im Garten stehen, und wenn ja, warum, wo und wie viele. 

Also habe ich angefangen, eine Tabelle zusammenzustellen. Ich liebe Tabellen, sie sind schön übersichtlich und lassen sich nach allen möglichen Kriterien sortieren 😀, außerdem enthalten sie die Option, wenn sie gut gemacht sind, daraus später eine Datenbank zu erstellen. Mit Bildern und allem. Und vielleicht gibt es noch einen interaktiven Gartenplan – also mit Links von den eingezeichneten Pflanzen zu den Datensätzen. Man darf ja mal träumen … 💭

Nun also jedes Pflänzchen, ein bei ein, wie wir Norddeutschen sagen. Ein virtueller Gartenrundgang im Kopf, unterstützt durch Fotos.

Das Ziel einer eventuellen Umgestaltung des Gartens ist auch, gleiche Pflanzen zueinander zu bringen, in großen Gruppen. Das macht einen großzügigeren Eindruck als so ein Flickenteppich, der teilweise deshalb entstanden ist, weil Lücken gefüllt werden sollten oder weil man eine superschöne Pflanze (wir reden im Wesentlichen von Stauden) gefunden oder geschenkt bekommen hat. Und ist, finde ich, auch einfacher zu pflegen.

Versteht mich richtig: das kann auch sehr schön sein, wenn man daraus so etwas wie eine Blumenwiese macht, durchsetzt mit Ziergräsern. Zuletzt gesehen im Garten von Mille in Sjelborg bei Esbjerg (-> Meine zweite Gartenreise), die sich in ihrer Gartengestaltung u.a. an Piet Oudolf orientiert.

Spannend ist auch das Durchsehen aufbewahrter Pflanzen-Etiketten. Da stellt sich nach dem erstaunten „Ach, die hatten wir mal?“ manchmal die Frage: Gibt es diese Pflanze eigentlich noch – und wenn nicht, wie, warum und wann ist sie eingegangen?

Ein schöner Nebeneffekt: ich freue mich noch einmal über jede Pflanze

☀️ 🙂 ☀️

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