Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal Zwiebeln zu Hause vorgezogen. Das geht sehr gut, auch wenn teilweise davon abgeraten wird.
Zum einen war es noch ziemlich lange kalt un zum anderen konnte ich wegen meiner Rücken-OP lange gar nicht viel im Garten machen. Schon gar nicht jäten oder Zwiebeln setzen.
Also war ich mit meiner Tochter auf dem Friedhof und wir haben vier 10er-Töpfe aus den Körben mit dem Plastikmüll geholt.
Dann geduldig 40 kleine Blättchen geschnitten und unten hinein gelegt, damit die Erde nicht gleich wieder zu den Abzugslöchern hinausläuft, Anzuchterde rein.
Die kleinen Steckzwiebeln – 20 rote und 20 birnenförmige (wahnsinnig lecker!) – hinein gesteckt. Sie müssen zu etwa einem Drittel herausragen. Das sieht so aus:

Die blieben erst mal im Warmen stehen, damit sie in Gang kamen.

Als die etwas größer geworden waren, und die Tage milder wurden, kamen sie nach draußen zum Abhärten. Und damit sie mehr Sonnenlicht hatten.
Und dann war es soweit: wir konnten in den Garten – die ganze Familie, mein Rücken, die Zwiebeln.
Die meisten haben wir in das Erdbeerbeet zwischen die Pflanzen gesetzt – die beiden tun sich gegenseitig gut. Und ein paar in die Kästen, in denen später die Tomaten wachsen sollen.
Zwiebeln sind ja eigentlich keine Starkzehrer wie zum Beispiel Tomaten. Aber wenn sie in der Komposterde stehen, mit der die Tomatenkästen gefüllt sind, dann werden sie richtig groß und kräftig.
