Da wir derzeit wesentlich damit beschäftigt sind, das Haus der Großeltern auszuräumen (das sich in ähnlicher Entfernung aber in der anderen Richtung von unserer Wohnung befindet), kommen wir mal wieder nicht allzu oft nach Lüneburg.
Beim vorherigen Besuch war ich noch mit Krücken gekommen und hatte vor allem angesagt, wo überall gejätet werden sollte. Und die Familie hat ganz toll mitgemacht!
Dieses Mal konnte ich schon selber die vorgezogenen Zwiebeln einpflanzen: zwischen den Erdbeerpflanzen und in den Tomatenkästen.
Das Erdbeerbeet hatte unsere Tochter vorher schon schön gejätet, Dort konnte ich einfach einpflanzen. Aber in den Tomatenkästen musste ich noch ungebetene Gäste entfernen.
Unter anderem einige Fingerhut-Sämlinge 😍 Fingerhüte sind so hübsch, und seit die Kinder alt genug sind, dürfen die (Fingerhüte 😉) auch wieder in unserem Garten wachsen.
Um sie wieder einzupflanzen, habe ich das Beet mit den zwei Rispenhortensien, in dem die meisten stehen sollen, von einem Bodendecker befreit, der sehr hübsch ist, aber auch sehr aufdringlich.

Konnte ich alles schon wieder selbst, das machte mich sehr glücklich. 🙃 Allerdings war ich danach auch ziemlich fertig. Und saß natürlich wieder mit nicht ganz sauberen Fingern und Pflanzenteilen im Haar im Mühlencafé in Bardowick.
Mein Mann war derweil ebenfalls kräftig tätig: hat trockene Pflanzenstengel vom letzten Jahr entfernt. Und dann mit viel Körper-Einsatz Ausläufer vom Fliederbusch (Syringa) herausgerissen. Dazwischen hat er auf seinen Wegen mit der Schubkarre jedesmal meine Unkraut-Haufen mitgenommen.
Den Ausflug in das schon erwähnte Mühlencafé in Bardowick hat er sich redlich verdient.
